Emmas Zauber der Worte

Jede Geschichte ist es wert,
erzählt zu werden

Schreiben – hinter diesem simplen Wort steckt so unglaublich viel. Für mich ist schreiben wie atmen. Eine Selbstverständlichkeit, über die man nicht groß nachdenken muss. Wenn ich um Worte ringen muss, dann sind sie meistens für die Tonne. Sie müssen fließen, mein Herz berühren und mich alles fühlen und sehen lassen. Schreiben war und ist aus meinem Leben nicht wegzudenken. Ob ich als Grundschülerin eine Seite über Schlümpfe oder Pferde mit meiner Kinderschrift gefüllt oder als Teenager immer den Laptop von meinem Vater stibitzt habe, bevor ich einen eigenen geschenkt bekommen habe. Den wollte übrigens meine Mutter haben, nachdem ich nach drei Jahren mir meinen ersten Eigenen gekauft habe. Nur hat sie vergeblich das A,S,E und R gesucht.
Heute jongliere ich mit mehr Dingen, von dem bisher keines wegzudenken ist: Vollzeitjob, Familie und Freund, Freunde, Haushalt, Freizeit und noch ein paar kleine Dinge, die immer mal wieder anfallen. Das Schreiben kommt zu kurz.
Ich könnte nach der Arbeit noch schreiben. Ich könnte weniger schlafen. Ich könnte, ich könnte. Manche AutorInnen machen das. Ich nicht. Ich brauche meinen Schlaf. Ich brauche den Ausgleich von meinem Arbeitsalltag. Denn trotz aller Freude, trotz aller Herzensliebe ist Schreiben Arbeit. Und ich weiß, dass ich nach nicht allzu langer Zeit unter dem Stress zusammenbrechen würde. Also lasse ich mir die Zeit, die ich brauche.

Lesen – ohne wäre ich auch nicht vollständig. Ich brauche die Geschichten, um den Alltag und dem Stress zu entfliehen. Muss mich nicht mit meinen Figuren anlegen, sondern kann frei die von anderen genießen. Ich schaffe etwa ein Buch in der Woche, machmal auch zwei – Kinderbücher haben manchmal ja nicht so viele Seiten. Im Zug zur Arbeit und nach Hause – schreiben klappt nicht wegen häufigem Umsteigen – und Abends ein oder zwei Kapitel zum Abschalten und meistens inzwischen über dem Buch einschlafen.

Aber seit meinem Umzug nach Köln fehlt mir etwas Wichtiges. Erst war mir nicht wirklich klar, dass es mir fehlte. Aber in letzter Zeit fällt es mir doch sehr stark auf.
Das Reden über Bücher.
Nicht – boah das Buch war mega gut oder Mist – ich bin nicht mit warm geworden.
Sondern über die Charaktere, über die Message, über Plot und Plottwists, über Gemeinsamkeiten zu anderen Büchern oder Abhebung von solchen, von geheimen Favorites oder besonderen Themen. Von Dingen, die mir gefehlt haben, und Ausbrüchen, weil das Ende so verdammt fies ist und man ewig auf den nächsten Teil warten muss.
So ist die Idee von Emmas Zauber der Worte entstanden und auch wenn die Idee noch ziemlich neu ist, bekomme ich sie nicht mehr aus dem Kopf. Deswegen habe ich wieder eine Website erstellt und mich als absolut begabter Technikfreak – nicht – durch die Erstellung gekämpft.

Rezensionen werden hier eher selten zu lesen sein, die schreibe ich nur, wenn ich zu einem Buch ganz viel zu sagen habe und denke, ich muss einfach darüber reden. Emmas Zauber der Worte sollen eher meine Gedanken bezüglich bestimmter Themen, Themenkomplexe, Messages oder allgemein Gedanken zur Buchbranche beinhalten. Meine Meinungen sind natürlich absolut subjektiv und ich würde mich freuen, wenn dich ein Thema interessiert, dass du deine Meinung ebenfalls konstruktiv äußerst.

Wir lesens uns
Emma

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